Beten, beten, beten nach ihrer Rückkehr haben die
Wallerts bei wiederholten Gelegenheiten so oft auf die wundersame Kraft ihres
Glaubens hingewiesen, der sie aus der Gefangenschaft befreit hat, dass Zweifel
aufkommen könnten, wir würden in einem säkularisierten Staat
leben. Nehmen wir einmal an, bei anderen Entführungsfällen wäre
auch gebetet worden, vielleicht im Entführungsfall Schleyer, diese Gebete
haben aber nicht gewirkt, weil, wie wir wissen, damals aus politischen Gründen
"Härte" angesagt war; beweist nun andere politische Opportunität
einen Erfolg durch Beten? Wie wir alle miterleben durften, war Frau Wallert
während der Geiselnahme dem Tode näher als dem Leben, welch ungeheures
Medienerlebnis wäre es doch gewesen, wenn sie ihren Peinigern vor laufenden
Fernsehkameras verziehen hätte und dann exekutiert worden wäre. Dies
wäre doch ein wahnsinniger Sprung in Richtung auf die Seligsprechung gewesen.
"Alle einsperren" diese schöne klare Aussage formulierte
Frau Renate Wallert auf die Frage durch Johannes B. Kerner im ZDF, ob sie Rachegefühle
habe, nachdem der Sohn eine differenziertere Antwort gegeben hatte. Frau Wallert
hat sicher keine Ahnung von irgendwelchen sozialen Gegebenheiten in den Ländern,
die sie aufgrund ihres Einkommens in der Lage ist zu bereisen. Vielleicht hätte
sie sich schon einmal einen Dia-Vortrag anschauen sollen, wie den, über
den kürzlich in der NGZ berichtet wurde, Vortragender war ein Kirchenmann,
der in der Dominikanischen Republik lebt, er trug laut NGZ vor, dass die dickbäuchigen,
durstigen und grölenden Touristen (die überwiegende Mehrheit der deutschen
Touristen kann sich nicht benehmen) von einheimischem Personal bedient wird,
welches häufig in Blechhütten hausen muß. Das nächste Reiseziel
der Wallerts sind die Malediven, dort leben auch Muslime, haben braune Haut
und sind arm. Gute Reise.
Anke Fuchs-Brunn welche Abstammung hat diese Dame auf eine Spitzenposition
in der SPD gebracht, war es der Vater, der ein Bürgermeister war? War es
ein reines Versorgungsfall-Problem, welches sie auf die Spitzenposition bei
der Bürgermeisterwahl in Köln schob? Man kann es kölnischen Wählern
nicht verdenken, dass sie die Versorgungsfälle der SPD nicht zu ihren eigenen
Problemen rechnen. Bespielsweise war eine Figur wie Bodo Hombach, der nun sein
hochbezahltes Dasein auf dem Balkan fristen muss, einstmals Geschäftsführer
der GEW in NRW, bevor er als Landes-Geschäftsführer zur NRW-SPD wechselte;
sein weiterer Werdegang in der "Wirtschaft" und Bundesregierung ist
bekannt. Welche Qualifikation bringt ihn in der GEW und SPD in eine Spitzenposition?
Solch eine Wählerentscheidung wäre in diesem und anderen Fällen
ja auch eine phantastische Sache gewesen, wenn der Souverän den Kuhhandel
hätte bewerten sollen, mit dem der "Landesvater" Johannes Rau
von der Spitze der Landesregierung von NRW "weggelobt" werden konnte.
Es ist anzunehmen, dass ein ähnliches Problem (Renate-Schmidt-Syndrom)
in Kürze die Partei überfallen wird.
Die Deutschen bleiben immer häufiger im eigenen Land und verreisen
für eine immer kürzere Zeitspanne. Vielleicht ist dem einen oder anderen
schon einmal aufgefallen, dass auch in den Annoncen der Reiseangebote die Preise,
die früher für 2-Wochen-Trips verlangt wurden, inzwischen für
sieben Tage verlangt werden.
Todessturz eines mongolischen Flüchtlings so kurz wie in der Rheinischen
Post können Nachrichten sein, wenn vorliegende Details elegant verschwiegen
werden. Kein Wort über den Versuch der Behörden, die ganze Sache zu
vertuschen, kein Wort über den persönlichen Hintergrund der Flucht,
kein Wort über die Umstände seines Todessturzes, kein Wort über
die Folgen der andauernden unmenschlichen Praxis der Abschiebegefängnisse
in diesem Land. Christliche Nachrichten in einer christlichen Zeitung für
ein christlichen Werten verpflichtetes Land (römisch-germanische "Leitkultur").
Wie "auf der Flucht erschossen" oder doch nur lästig wie eine
Küchenschabe? Rajiv Singh - MEW
Mobiles Einsatzkommando Wortmüll