In ihrer unermüdlichen Kritik am mangelhaft ausgelebten Nationalstolz an der Sportfront fand die Rheinische Post schon wieder neue Übeltäter, nämlich die deutschen Teilnehmer am New York Marathon. "Deutsche beim NY-Marathon: Bloß nicht auffallen" (NGZ 7.11.) Da fehlten Herrn Onkelbach im Läuferfeld die schwarz-rot- goldenen Sporthöschen, Jacken und Sweatshirts, die man doch überall kaufen könne. Oh je, keine lebenden deutschen Flaggen im Zieleinlauf zu sehen! Weit und breit keine T-Shirts mit Aufdrucken: wie "I'm Hans and I love German Leitkultur". Dass die deutschstämmigen Läufer einfach nur laufen wollten und nicht die Befriedigung des Nationalgefühls der Onkelbach und Konsorten im Sinn hatten, findet er schade - wir nicht! Herzlichen Glückwunsch allen, die angekommen sind!
U.Ippers